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Natürlich fehlen hier noch viele unserer Wanderungen, aber: kommt Zeit, kommen Weitere!

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Tageswanderungen und einige kurze Mehrtageswanderungen im Piemont haben wir für die neue Wanderführer-Reihe des Michael Müller Verlages zusammengestellt. Das Buch ist Anfang August 2010 erschienen. Demnächst werden wir die eine oder andere Wanderung aus diesem Fundus auch hier vorstellen:

Auf dem Mairaweg (Percorsi Occitani) über die Gardetta-Hochebene, von der Nivolet-Hochebene im Nationalpark Gran Paradiso auf den Mont Taou Blanc, von Salbertrand im Susatal hinauf in den 3.774 Hektar großen Parco Naturale Gran Bosco di Salbertrand und zur Testa dell'Assietta, wo sich Franzosen und Italiener (damals: Savoyer) eine ihrer vielen blutigen Schlachten lieferten, und im Valle Stretta/ Vallée Etroite auf den Pilgerberg Mont Thabor. Und wie es sich für eine "best of"-Auswahl gehört, dürfen die Superlative, mit denen das Piemont reich ausgestattet ist, dabei natürlich nicht fehlen: das Forte Fenestrelle, die größte Festung der Alpen, der Sanctuario Sant'Anna di Vinadio, das höchste Kloster der Alpen, und der Rocciamelone, der höchste Wallfahrtsberg der Alpen.

Dann wird es Zeit, einige besonders attraktive Touren aus dem Aostatal vorzustellen, aus dem Valsavarenche, dem Val di Rhêmes, Val Veny und Val di Cogne.

Bevor wir uns einem Lieblingsprojekt zuwenden und den Glorioso Rimpatrio dei Valdesi vorstellen werden. Den Weg, den im August 1689 circa 1.000 piemontesische Waldenser auf ihrem Marsch aus dem Exil am Genfer See in ihre cottischen Heimattäler nahmen. Sie benötigten damals für den Eilmarsch der Glorreichen Rückkehr, manchmal auch als ‚Glorioso Rientro‘ bezeichnet, lediglich 14 Tage. Aber wir waren weder auf der Flucht, noch mussten wir ‚Feindberührung‘ fürchten – sodass die Route, die von Nernier am Südufer des Genfer Sees über den Col de Mont Cenis nach Bobbio Pellice führt, eher gemütlich auf 20 Tagesetappen aufgeteilt wurde.

Dieser Weg ist übrigens in das Projekt des 1.800 km langen Kulturfernwanderweges „Hugenotten- und Waldenserpfad“ eingebunden, einer internationalen Kooperation zwischen Partnern aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich und Italien: „Per non dimenticare“.

 

 

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